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Praxis Dr. Carsten Hörr MSc., MSc., 
Mainz

Parodontitisbehandlung

Die Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterien im Zahnbelag ausgelöst wird. Sie verläuft chronisch und kann, wenn sie nicht behandelt wird, den festen Halt des Zahns gefährden. Als Folge der bakteriellen Entzündung gehen Kieferknochen und Zahnfleisch zurück und Zahnfleischtaschen bilden sich. In diesen Taschen wiederum können sich die Bakterien noch einfacher sammeln und vermehren. Spätestens jetzt ist eine regelmäßige Behandlung und Kontrolle notwendig, um nicht nur die Zähne, sondern auch Kieferknochen und Zahnfleisch erhalten zu können.

Das Ziel der Behandlung ist es, die Entzündung des Zahnhaltegewebes zu stoppen und die Tiefe der Zahnfleischtaschen zu verringern.

Praxis Dr. Carsten Hörr MSc., MSc., Mainz

Besondere Fachkompetenz

Dr. Hörr MSc., MSc. hat ein umfangreiches Zusatzstudium zum „Master of Science in Oraler Implantologie und Parodontologie“ absolviert, verfügt über hohes Fachwissen und viel Erfahrung und ist somit besonders für die Parodontitisbehandlung qualifiziert.

So behandeln wir eine Parodontitis:

Anhand einer mikrobiologischen Untersuchung der Bakterienarten und -anzahl können wir Ihr persönliches Parodontitisrisiko bestimmen. Diesen Test führen wir vor, während und nach der Parodontitisbehandlung durch.

Bei der nichtchirurgischen Parodontitisbehandlung werden vor allem die Zahnfleischtaschen, die sich im Verlauf einer Parodontitis bilden, gründlich gereinigt. Dazu nutzen wir die Ultraschalltechnik von PerioFlow®, um Beläge und Bakterien zu entfernen.

Der PerioChip® ist ein kleines, selbstauflösendes Gelatineplättchen mit einem antibakteriellen Wirkstoff. Er wird bei Bedarf nach der Parodontitisbehandlung in die Zahnfleischtasche gelegt, gibt dort den Wirkstoff ab und fördert so die Heilung.

Chirurgische Parodontitisbehandlung

Wenn eine nichtchirurgische Parodontitisbehandlung nicht den gewünschten Erfolg zeigt, wird die Zahnfleischtasche mikrochirurgisch vom Zahn gelöst, sodass die Wurzeloberfläche schonend gereinigt und desinfiziert werden kann. Nach der Entfernung des erkrankten Gewebes wird das Zahnfleisch mit einer kleinen Naht wieder fixiert.

Ästhetische Parodontalchirurgie

Um im Anschluss an eine Parodontitisbehandlung die sogenannte „Rot-Weiß-Ästhetik“ (rot = Zahnfleisch, weiß = Zähne) wiederherzustellen, kommt gegebenenfalls eine Zahnfleischtransplantation infrage. Dabei entnehmen wir ein Bindegewebs- oder Schleimhauttransplantat aus dem Gaumen und verpflanzen es an die gewünschte Stelle.

In manchen Fällen ist es empfehlenswert, das Zahnhaltegewebe – bestehend aus Weichgewebe und Kieferknochen – wieder aufzubauen.

  • Gesteuerte Geweberegeneration:
    Das Weichgewebe wird mit speziellen Wachstumsenzymen, die in Gelform aufgetragen werden, zur Neubildung angeregt.
  • Gesteuerte Knochenregeneration:
    Die fehlendende Kieferknochensubstanz wird mit körpereigenem Knochen oder Ersatzmaterial aufgefüllt und mit einer Membran abgedeckt.

Mehr Informationen über die Parodontitis erhalten Sie in unsrem Zahn-Ratgeber.